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Während seine frühe Arbeiten sowohl räumlich wie auch essentiell eher die kleine Ausgabe, ja Auschnitte und Details der Wahrnehmung (Link) behandelten, findet sich der Betrachter neuerer Werke nun selbst vor in einer Momentaufnahme, entrückt der klassischen Betrachterposition. Ein Raum, eine Situation wird zunächst dekonstruiert durch partionelles Aufreißen. Der Abriß wird aber nicht vom Ort entfert, sondern verweilt im Raum, ein letzte zerbrechliche Verbindung bleibt – und bildet zugleich die Wurzel für die Rekonstruktion. Die Überbleibsel formieren sich organisch, form- und zweckentbunden zu einer neuen lebendigen Charakteristika der Situation und lassen den Raum (er)wachsen; mit einer starkt verdicheten Sinnlichkeit und Spannung, den Finger am Abzug.
Ein umfassendes Portfolio mit den unterschiedlichsten Momentaufnahmen und Situationen, welche uns aus dem täglichen medial weichgespülten Denkmustern entführen –sofern wir es zulassen. Enjoy it.